Freitag, 31. Mai 2013
#711# ... Und wir hatten nur die eine Frage: Wo hat sie nur diese Jeans her?
Und ich selber esse meine Rippchen ja am liebsten mit Barbecuesoße.

Im Stillen habe ich ja geahnt, dass das Finale von Germany's next Topmodel dieses Jahr ganz besonders
lächerlich wird. Eigentlich wollte ich das ausnahmsweise sogar ansehen, weil ich irgendwie im Hinterkopf hatte, dass das doch der ideale Präsentierteller für weitere Femen-Ergüsse ist. Jetzt habe ich die Millisekunden verpasst. Dabei habe ich die unbebrillte Dame sogar mal persönlich in meiner Nähe haben "dürfen".
(Übrigens absolut beratungsresistent, die Damen - schade: denn wenn die sich mal die Mühe machen und vernünftige PR betreiben würden - sprich, auch mal intellektuell punkten und unterfüttern könnten/würden - hätten sie gleich eine Aktivistin mehr: nämlich mich. - Was auf ihrer Facebook-Seite dauernd abgeht, ist auch schon lange nicht mehr erheiternd. - Mit den autoritären Strukturen in dem Verein würde ich aber auch nicht darauf spekulieren, dass man da selbst als Mitglied eine demokratische Linie reinbringt.)

Schade, schade, schade.

So viele Köpfe, und kein Hirn! - Warum verschenkt man so viel Potential?
Edit:
Und wo wir schonmal wieder dabei sind...


Besser konnte ich es nie ausdrücken, wie ich es dort gelesen habe:
Sexarbeit muss von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung, oder wie Femen es nennt, „de[m] Import von Fleisch aus Osteuropa“, getrennt betrachtet werden. Bei Menschenhandel handelt es sich um Gewalt und Vergewaltigung und nicht um Prostitution!
und
Mit ihrer Rhetorik vom „Fleisch“ und ihrer Annahme, dass Prostitution grundsätzlich traumatisierend wirkt – egal ob freiwillig ausgeübt oder nicht – verbleiben Femen in der gleichen respektlosen Sicht auf Frauen*, wie sie es der Sexindustrie vorwerfen. Sie sprechen damit Sexarbeiter*innen jegliche Selbstbestimmung und Handlungsfähigkeit ab. Und unterstellen damit, dass Frauen* eben nicht zu jeder Zeit, mit wem sie wollen, wie sie wollen und zu ihren Bedingungen Sex haben dürfen und können ohne dass sie damit ihre „Seele“ zerstören.
Was bitte ist daran feministisch?

Genau: Was bitte ist daran feministisch?

Es ist genauso menschenverachtend wie das von Femen angestrebte Matriarchat.
Edit:
Und was mir jetzt erst auffällt:
Warum sehen sich die Leute, die am lautesten über den gesellschaftlich etablierten Sexismus schreien, eigentlich (mit) am liebsten diese Sendeformate an? Wäre es nicht konsequenter und moralisch logischer, auf den Konsum derartiger Sendungen zu verzichten?

Dove - Evolution Commercal

... link (34 Kommentare)   ... comment