Dienstag, 9. Juli 2013
#725# Radiosendung zu Alleingeburten
http://cba.fro.at/46620

Will auch! :)

Die Verantwortung trägt man doch sowieso selber - egal wo.
Und wenn mal ein anderer Schuld hat, sprich ein Weißkittel: sagt der, Schicksal.

Das ganze Leben ist ein Lebensrisiko.

Verantwortung zu übernehmen heißt nicht, dass man verantwortungslos ist.

Ein Kind, dass ich nicht selbstbestimmt und selbstbewusst gebären dürfte, wäre nicht mein Kind. Es würde nicht zu mir gehören. Es wäre mir entfremdet, von Anfang an.

Edit:
Aber wenn ich Foren durchforste etc. dann wird erschreckend konsistent, wie verpönt und "verantwortungslos" ja "normale" Hausgeburten schon sind (Es ist nicht so, dass Hebammen nicht auch Interventionsmöglichkeiten haben, und noch nichtmal zu knappe - und ich finde es wirklich eine Schweinerei, eine riesengroße Schweinerei, dass Hausgeburtshebammen das Leben so schwer gemacht wird.); habe sogar gelesen, dass ein Schwiegerelternpärchen einem kurz vor der Elternschaft stehenden Paar das Jugendamt aufs Hals gehetzt hat - die Hebamme, die zu dem Zeitpunkt gerade Hausvisite gemacht hat, hat es dann sehr eindrücklich verscheucht.
Außerdem schließt Alleingeburt ja nicht aus, dass man eine "Nothebamme" organisiert: würde ich auch so machen. Mit Ausnahmen bestimmter Untersuchungen würde ich auch die Schwangerenvorsorge bei einer Hebamme machen lassen - wären aber keine Sachen, die ich nicht auch normalerweise beim Arzt verweigere. ;)
Und wenn es gelaufen wär', käme die ja sowieso. :)

Och, das wird richtig fein!^^ (Irgendwann in fünf, sechs Jahren! XD)

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#724# Stand des Blogs
Wie aufgefallen ist, war das Tama mal eben kurz verreist. Selbstverordnete Blogpause zugunsten des RL und meiner Gefühlslage.
Bloggen ist aufregend und interessant. In mehrerer Hinsicht.
Ich mag Blogs. Und ich mag bloggen. Ich mag die Kommunikationsmöglichkeiten und natürlich auch die Präsentationsmöglichkeiten, die ein Blog bietet.
Wenn zu einem aufregenden Onlineleben aber noch ein aufregendes reales Leben dazu kommt, wird es ungemütlich. Für mich: ZU ungemütlich.
Meine Dauersorgen haben sich noch nicht vertschüsst, aber wenigstens ist ein Teil meiner Dauernervosität vorbei. Blogverbot heißt, Reduzierung der Prokrastinierungsgefahr.

Nebeneffekt: Die Wiederentdeckung meines papierenen Freundes. Eine sehr innige Beziehung, die ich gerne wieder habe aufleben lassen. :)
Eine Wiederentdeckung, die mich so zufrieden machte, dass ich kurzfristig dran dachte, mich vollkommen zu vertschüssen.
Aber das Tama denkt ja viel, wenn der Tag lang ist.

So: Jedenfalls ist die meiste Literatur durchgearbeitet und ein großer Teil bereits verwurstet: Ich habe immer noch keine Ahnung, was ich da eigentlich tue, aber mittlerweile liest es sich wenigstens so als stecke System da hinter. Noch kann ich mich nicht entscheiden, ob ich das Thema vollkommen verfehlt oder genau getroffen habe. In meinem Größenwahn wechsle ich meine Einschätzungen etwa vier bis fünf Mal in der Stunde. Auch das gibt dem Leben Würze.

Auf denn, es ist noch genug zu tun: aber ein Großteil steht bereits im Groben, so dass ich langsam, obwohl ich den Verlängerungsantrag vorbereitet habe, hoffen darf, doch noch in diesem Semester abzugeben.

Also:
Der Blog lebt wieder. Durchreisen und Landesaufenthalte sind ausdrücklich erwünscht und erbeten!
Der Blog lebt vorerst auf Blogger.de weiter - eigentlich wollte ich erst zu Blogger.com oder zu einer weiteren Plattform, deren Name mir aber entfallen ist, weil ich unbedingt eine Anbindung an Social Media und die Möglichkeit der Moderation wollte - aber Browsen kann man irgendwie nur hier so richtig.
Falls sich mein Aufenthalt doch mal verlagern sollte, erfolgt selbstverständlich eine Information und dieser Blog wird weiterhin gepflegt: durch Murx und die Links zu den Beiträgen, die ich hier im Falle eines Falles setzen würde.

Vorerst bleibt aber alles so, wie es ist - langweilig, aber bewährt.

Es gibt lediglich einige kleinere Neuerungen:
Dem einen oder anderem ist wohl schon ein gewisses Kästchen aufgefallen.
Ab sofort - da leider auch ich feststellen musste, dass es so ganz ohne Regulierung doch nicht geht - werden Kommentare, die gegen die Netiquette verstoßen oder Teile davon gelöscht bzw. editiert. (Bei Bedarf denke ich auch über Hausverbote nach, falls das eines Tages erforderlich werden sollte. Diese würden ebenso transparent gemacht wie weitere Details zum Blog, die man ab sofort unter den Amtlichen Bekanntmachungen findet.)
Transparenz wird bei mir groß geschrieben.

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