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Montag, 15. Juli 2013
#729# In der Bedeutung der Ehe entsprechenden würdigen Form
tama, 19:14h Persönliches
Was bitte heißt , dass Standesbeamte Eheschließungen in "der Bedeutung der Ehe entsprechenden würdigen Form" vorzunehmen haben?
Wenn ich mir stundenlang Gedichte und Reden anhören darf, weiß ich nicht, warum ich eigentlich alleine heiraten will, wenn der zeitliche Aufwand und das ganze kitschige Drumherum genauso monströs und lästig ist, dass ich genauso gut eine große Feier schmeißen könnte - meine Laune würde es in beiden Fällen nicht wirklich heben.
Ich war zwar erst auf drei Hochzeiten, aber auf zweien davon haben die Standesbeamten exakt denselben Quark von sich gegeben und alle Räume waren kitschig dekoriert bis zum geht nicht mehr - bei Frau G. gab es sogar eigenes Personal, das den ganzen Tag nichts weiter zu tun hatte, als die Schiebetüren zum Trausaal zu öffnen und zu schließen und so viele Putten habe ich (im ernst!!) in meinem ganzen Leben noch nicht auf einem Fleck gesehen.
Alle haben eine Stunde Minimum gedauert - selbst wenn man als Braut sitzen darf, habe ich dazu keinen Nerv und nebenbei lesen geht auch nicht, nehme ich an, weiß ja nicht, wie der Beamte das auffassen würde. Dann wäre die Zeit zumindest sinnfüllend verbracht.
Das Internet sagt mir jedenfalls, dass ich mit minimal 20 Minuten rechnen darf - ich gehe also davon aus, dass das eher eine abgespeckte Zeremonie statt Verwaltungsakt ist.
Ich will einfach nur hin, Tag, Sie sind wegen der Eheschließung da, jap, sind wir, wollen Sie, ja, wollen Sie auch, ja, dann unterschreiben Sie bitte hier und Sie hier, Glückwunsch, Sie sind jetzt verheiratet und tschüss.
Oder kann ich einplanen, dass mein Hochzeitstag einer der nervigsten Tage meines Lebens wird, den ich am besten ganz schnell danach wieder vergessen sollte?
Ich finde im Netz nur Krempel für ausgefallen exquisite und pompöse Hochzeitswünsche oder dafür, wenn man es ganz besonders feierlich haben will - aber nirgendwo, wie praktisch die Chose minimal sein darf.
Wenn ich mir stundenlang Gedichte und Reden anhören darf, weiß ich nicht, warum ich eigentlich alleine heiraten will, wenn der zeitliche Aufwand und das ganze kitschige Drumherum genauso monströs und lästig ist, dass ich genauso gut eine große Feier schmeißen könnte - meine Laune würde es in beiden Fällen nicht wirklich heben.
Ich war zwar erst auf drei Hochzeiten, aber auf zweien davon haben die Standesbeamten exakt denselben Quark von sich gegeben und alle Räume waren kitschig dekoriert bis zum geht nicht mehr - bei Frau G. gab es sogar eigenes Personal, das den ganzen Tag nichts weiter zu tun hatte, als die Schiebetüren zum Trausaal zu öffnen und zu schließen und so viele Putten habe ich (im ernst!!) in meinem ganzen Leben noch nicht auf einem Fleck gesehen.
Alle haben eine Stunde Minimum gedauert - selbst wenn man als Braut sitzen darf, habe ich dazu keinen Nerv und nebenbei lesen geht auch nicht, nehme ich an, weiß ja nicht, wie der Beamte das auffassen würde. Dann wäre die Zeit zumindest sinnfüllend verbracht.
Das Internet sagt mir jedenfalls, dass ich mit minimal 20 Minuten rechnen darf - ich gehe also davon aus, dass das eher eine abgespeckte Zeremonie statt Verwaltungsakt ist.
Ich will einfach nur hin, Tag, Sie sind wegen der Eheschließung da, jap, sind wir, wollen Sie, ja, wollen Sie auch, ja, dann unterschreiben Sie bitte hier und Sie hier, Glückwunsch, Sie sind jetzt verheiratet und tschüss.
Oder kann ich einplanen, dass mein Hochzeitstag einer der nervigsten Tage meines Lebens wird, den ich am besten ganz schnell danach wieder vergessen sollte?
Ich finde im Netz nur Krempel für ausgefallen exquisite und pompöse Hochzeitswünsche oder dafür, wenn man es ganz besonders feierlich haben will - aber nirgendwo, wie praktisch die Chose minimal sein darf.
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