Samstag, 2. Juni 2018
#1017# Erkenntnis des Tages:
Das Leben ist eine Reise ohne Wiederkehr.

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Donnerstag, 6. April 2017
#998# Wenn nicht du, wer dann?
"So sehr du auch suchst, du wirst in diesem grenzenlosen Universum niemanden finden, der deine Liebe so sehr verdient wie du selbst." -Gautama Buddha-

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Samstag, 15. Oktober 2016
#976# Einfach freuen
Ich freue mich auf Samhain!
Ich freue mich auf Yule!
Ich freue mich über mein erstes Ritual!
Ich freue mich über meinen Therapieplatz!
Ich freue mich über meine Arbeitsstelle!
Ich freue mich über meine wiedererlangte Gesundheit!
Ich war wieder schwimmen - und das freut mich auch!
Ich freue mich über die Musik!
Ich freue mich über meinen Verlobten!
Ich freue mich über meine Katzen!
Ich freue mich über meine Spiritualität!
Ich freue mich über mich und das Leben!

Und ich freue mich darüber, dass ich mich freuen kann, und ich freue mich auch darüber, dass mich im Moment keiner von diesem Trip runterbringt!

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Dienstag, 4. Oktober 2016
#975# Einfach mal das Gute sehen
Ja, mein Urlaub ist diese Woche vorbei und der Job - besser die Erwartungen (der anderen? meine eigenen?) vermiesen mir jede Motivation: aber verflixt, auch wenn der Termin bei der Psychiaterin heute nicht berauschend war und es mir nicht berauschend geht, wird es Zeit, das Gute zu sehen!

Ich bin Stammzellenspender geworden!
Ich bin Fördermitglied beim ASB!
Ich habe den letzten Platz im VHS-Meditationskurs (buddhistisch, juchu!) bekommen!
Ich habe heute mein BAFöG überwiesen und bin damit schuldenfrei! (Abgesehen von spirituellen Schulden, aber die zählen gerade nicht; alles, was ich verdiene, gehört fortan mir und das ist super!)
Ich habe eine weitere Therapieverlängerung bekommen!

Und das sind bloß die Sachen, die ich diesen und letzten Monat gewuppt habe - und sie haben nix mit Arbeit zu tun!

Und ich werde dieses Jahr nach meinem Bandscheibenvorfall mit Karate weitermachen und mich bei der Fahrschule anmelden, jawoll!

Chakka!

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Mittwoch, 31. August 2016
#974# Warum es in letzter Zeit so ruhig hier ist
... fragt sich möglicherweise der eine oder andere: ich mich selbst auf jeden Fall.

Habe ich keine Lust mehr? Ist mir mein Blog über? Habe ich mich satt gesehen und satt gelesen? Ist es mangelnde Zeit? Vermisse ich eine klare Struktur, eine klare Linie? Fehlt es an Themen? Ideen? Ist bei mir einfach die Luft raus für kreative Beschäftigungen? Ist die Zeit vorbei, da ich ein Echo und ein Feedback gebraucht habe? Oder kann ich nicht damit leben, wie unreif sich einige meiner Posts lesen, einige vielleicht und andere mit absoluter Sicherheit auch sind? Habe ich einfach ein langweiliges, ein jetzt endlich unaufgeregtes Leben?

Fast 7 Jahre gibt es Tamaland jetzt schon. Tamaland ist mein erster und einziger Blog. Angefangen habe ich aus Neugier. Ich suchte einen Ort, der nur mir gehört, an dem ich mich austoben und mal meckern, jammern, mich freuen konnte, und vielleicht auch die ein oder andere Rückmeldung bekommen konnte.
Ich glaube, ich wollte einfach etwas gelten, produktiv sein, etwas wert sein, irgendwas durch andere in mir entdecken, was ich selbst nicht finden konnte.

Ruhiger war es immer mal wieder hier, aber ich habe irgendwie das Gefühl, wirklich nichts mehr zu sagen zu haben. Es geht mir besser, viel besser, seitdem ich meine Therapie mache; und die dauert auch schon etwa zwei Jahre.

Habe ich vielleicht festgestellt, dass der Blog mir deswegen nichts bringt? Geht es mir "zu gut", um den Blog weiterhin nötig zu haben?

Ich wollte eigentlich nie einen Themenblog. Ich habe immer noch Dinge, die ich gerne tue, aber ich tue nichts gerne genug um mir vorzustellen, mit diesem Thema langfristig glücklich zu sein. Auch deshalb wollte ich über alles und nichts schreiben. Das Bloggen hat bei mir das kreative Schreiben abgelöst. Jetzt habe ich das Gefühl, nichts von dem, was ich mal zu können geglaubt habe, noch zu "beherrschen".

Ich glaube, dieses ganze Hin- und Hergehüpfe zwischen Skizzenbuchfotos und Buchvorstellung auf dem Blog waren erste Versuche, eine Art Grund zum Weitermachen zu finden, eine Nische, die mich dazu bringt, am Ball zu bleiben und den Spaß an meinem Blog zu behalten.. Ich mag meinen Blog, ich mag Bloggen, aber ich mag keine Arbeit; und früher ging es mir irgendwie leichter von der Hand. Dabei kann ich mir nicht vorstellen, nicht mehr aktiv zu sein.

Brauche ich ein neues Layout? Muss und soll ich wiedermal den Blog umbauen, um wieder Spaß dran zu haben? Macht so ein bisschen Kosmetik den Spaßfaktor? Warum lese ich viel weniger Blogs als früher? Bin ich häufiger woanders unterwegs? Eigentlich auch nicht. Mein Internet-, Fernseh- und anderweitiger Medienkonsum ist gleichbleibend, seit Monaten und Jahren.

Ich schreibe weniger Tagebuch, schreibe auch fast keine Briefe und Mails mehr und bei aller Unzufriedenheit bin ich eigentlich ganz zufrieden damit; die Arbeit empfinde ich als anstrengend, als nervig, obwohl eher wenig zu tun ist und es noch viel anstrengender und nerviger wäre, keinen Job zu haben.

Also, warum ist es in letzter Zeit so ruhig?
Sollte das ironischerweise daran liegen, dass sich fast alles in meinem Leben zum Guten gewendet hat?
Wir werden sehen.

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Dienstag, 19. Januar 2016
#959# Landkarte meiner Seele
Ich hätte ja nicht gedacht, wie schwer es ist, seine eigene Seele als Landkarte darzustellen.

Die Idee hatte ich schon länger, jetzt habe ich mich an die Umsetzung gemacht: Ich dachte, mir hilft das beim Selbstverständnis und beim Umgang mit mir selbst. Ich will gezielter an und mit mir arbeiten und eine Landkarte müsste ja leicht und auf einen Blick zu erfassen sein.

Ich habe mit einem kleinen Ausschnitt begonnen. In der Vergangenheit habe ich mir häufiger Gedanken über meinen Kraftort gemacht, wie er sein müsste und wie ich ihm schon begegnet bin; ich habe ihn also als Miniatur auf der Karte - ich habe erstmal ein DIN-A3-Blatt genommen - festgehalten und dabei versucht, alles anzudeuten, was ich in und um ihn herum gesehen habe.
Wichtig für mich ist auch das Greifbarmachen von Gefühlen. Der Kraftort ist freudvoll und licht, während seine Lage direkt am Meer vermittelt, dass es noch viel weiter geht und noch viel zu entdecken ist. Mitten auf dem Meer ist eine Insel, die ich nie gesehen habe, von der ich aber weiß, dass sie dort existiert und von der ich hoffe, sie eines Tages zu erreichen. Auch sie habe ich auf der Karte eingetragen.

Ich habe die Karte grob und zart vorskizziert; erst die Landmassen, dann die Flüsse. Die Umrisse habe ich verfeinert und bei den feststehenden Dingen begonnen, die Kartenteile und verwendeten Symbole zu kolorieren.

Ich bin trotzdem nervös, wenn ich die Karte ansehe. Nicht wegen des bedrohlichen und lebensfeindlichen Nordens, der unwirtlich ist und von dem eine Brücke über einen breiten Fluss auf "meine" Seite des Kontinents führt. Was dort oben lebt, weiß ich noch nicht, aber ich habe die Befürchtung, es könnte jederzeit die Brücke nehmen und sich mir unaufhaltsam nähern.

Mich macht vielmehr nervös, dass ich nicht weiß und nichtmal erahne, was eigentlich auf dem gesamten Mittelteil der Karte abgebildet wird. Was liegt dort? Ich kann es weder erfühlen noch sehen; dieser Teil, der bislang größte, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein "weißer Fleck" auf der Landkarte meiner Seele. Mich macht das unruhig.
Edit: Seelenlandkarte
Stand:24.01.2016

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Freitag, 7. August 2015
#930# Die erste Lehrrede Buddhas
Mögen alle Lebewesen Glück erfahren und Frieden finden! Alle lebenden Wesen, stark und schwach, groß und klein, sichtbare und unsichtbare, nahe und ferne sollen wahres Glück erfahren. Keinem Lebewesen wünsche ich aus Ärger oder Rachsucht irgendein Leid. Wie eine Mutter mit ihrem Leben ihr einziges Kind beschützt und behütet, so möchte ich mich zu allen Lebewesen verhalten. Ich öffne mein Herz und durchdringe die ganze Welt mit grenzenloser, liebevoller Gesinnung. Ich richte meine liebevollen Gedanken nach oben, nach unten und nach allen Seiten, frei von Hass und Feindschaft. Ob ich gehe oder stehe, sitze oder liege - immer entfalte ich bewusst diese liebevolle Gesinnung. Ich lasse alle Vorurteile los und gewinne tiefe Einsicht. Ich überwinde mein Begehren und meine Gier. So werde ich erlöst von allem Leid.

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Freitag, 23. Januar 2015
#898# "What if you were going to die tomorrow?"
Ich wäre der glücklichste Mensch der Welt! - Rückblickend war viel einfach mies, aber die schönen Dinge waren dafür umso eindrücklicher und beides hat mich zu dem gemacht, was ich bin.

Ich würde niemanden anrufen. Ich würde keinen Mist á la "Das will ich unbedingt noch erleben, bevor ich sterbe" usw. anstellen. Ich hätte alles gemacht wie sonst: zur Arbeit gehen, vorher fernsehen und frühstücken und mich freuen, dass die Sonne scheint. Abends wie immer Murx begrüßen und gemeinsam essen. Nachher Zeit mit ihm verbringen und neben ihm einschlafen. Fertig. Und ich bin zufrieden.

Und gespannt darauf sein, als was ich wiederkomme. Denn: Eigentlich ist das Leben doch schön. Ich lebe! Ist das nicht etwas ganz Wundervolles, auch wenn es eines Tages vorbei ist?

What if you were going to die tomorrow?

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Sonntag, 11. Januar 2015
#894# "Sie sind der wichtigste Mensch in Ihrem Leben!"
Ist es eigentlich kitschig, wenn ausgerechnet ein Film von Disney in einem ein Aha-Erlebnis auslöst?

Murx weiß, dass ich Animationsfilme mag und Musikfilme geradezu liebe; also kam er auf die Idee, man könnte sich doch mal "Frozen" ansehen.

Disney hat mich so ziemlich durch meine ganze Kindheit begleitet; ich finde die Filme nicht schlecht, rückblickend muss ich jedoch sagen, dass ich viele der Stoffe durch Disney reichlich verhunzt finde. Das fängt bei der kleinen Meerjungfrau an und setzt sich über Aschenputtel fort. Bei letzterem musste ich gar feststellen, dass viele Menschen das eigentliche Märchen gar nicht mehr kennen...

Ähnliches hatte ich jetzt auch mit der Schneekönigin befürchtet - merkte dann aber, dass Disney hier wirklich Köpfchen gezeigt hat. Der Film gehört jetzt zu meinen allerliebsten Filmen. Tatsächlich hat er bei mir ein Verständnisproblem gelöst:

Wer könnte bei der Sequenz eigentlich noch losheulen?? ;__;
Sich abkapseln und verkriechen, das macht einsam, ist aber auch die Folge von Einsamkeit; sich einsam und allein fühlen, nicht zugehörig, trotz aller Anpassungsbemühungen nicht gefallen können und über das Gefallenwollen sich selbst vergessen, das führt zwangsweise irgendwann zur Selbstverleumdung und dazu, sich selbst aus den Augen zu verlieren. Wenn man den Draht und das Gefühl für sich und seine Bedürfnisse verliert, negiert und sich vergisst oder auch vergessen will, das kann und wird auf Dauer die Seele fressen.

Den Film habe ich irgendwann Ende November, Anfang Dezember gesehen, als ich trotz Therapie wieder so ziemlich an allem zweifelte. Vor allem aber konnte ich nichts damit anfangen, warum ich der wichtigste Mensch in meinem Leben sein sollte, denn schließlich kann ich alleine nicht existieren. Und das in mehrerer Hinsicht.

Ist es denn nicht ein Zeichen von Egoismus, sich selbst zu sehr zu beachten? Auf andere keine Rücksicht zu nehmen, indem man nicht zurücksteckt? Es ist doch "tödlich", nur auf sich zu bauen und nicht zu erkennen, dass andere Menschen auch Gefühle haben und Rücksicht und Beachtung benötigen.

Vielleicht aber ist eine Ursache für die Depression aber auch gerade, dass ich mich nicht für voll nehme und mich eher verstecke als mich zu zeigen. Niemand mag Ehrlichkeit - das stellt man schon fest, wenn man auf die obligatorische Frage nach dem eigenen Befinden ehrlich antwortet. Die wenigsten bleiben dann noch da - man selber kann aber nicht vor sich weglaufen. Man selber steht immer zu einem. Und wenn man selbstverständlich bei sich zu Hause ist, sich selbst als wichtig erachtet und sich gut behandelt und wertschätzt - ist es dann so unwahrscheinlich, dass es nicht doch Menschen gibt, die einen so lieben können wie man wirklich ist und bei denen man sich selbst auch zeigen kann und zeigen darf?

Entstehen Zuneigung, Empathie und das ganze Zusammenleben nicht letztlich daraus, sich selbst zugeneigt zu sein, sich selbst zu fühlen und mit sich selbst auszukommen? Das ist doch letztlich die Voraussetzung für Nächstenliebe: wie kann man seinen Nächsten lieben wie sich selbst, wenn man für sich nichts übrig hat?

Es sollte nicht so schwer sein, sich selbst zu akzeptieren und als wundervoll und wertvoll anzuerkennen.

Ich kann andere nur wertschätzen, wenn ich mich selbst wertschätze und kann Wertschätzung auch nur dann sehen und annehmen.

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Montag, 18. August 2014
#866# Furcht
Ich habe Angst.
Ich habe Angst vor der Realität.
Und ich habe Angst davor, in keiner Realität zu leben.
Ich habe Angst vor neuen Herausforderungen.
Und ich habe Angst davor, niemals wieder einer Herausforderung zu begegnen.
Ich habe Angst vor dem Stillstand, aber wenigstens genauso viel Angst vor dem Fortschritt.
Ich habe Angst davor, dass etwas da ist und gleichzeitig davor, dort könnte nichts sein.
Ich habe Angst vor der Diagnose, aber beinahe noch mehr Angst davor, ich könnte "normal" sein...

Ich habe Angst vor dem Leben.
(editiert)

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