Sonntag, 18. Juni 2017
#1009# Och, Menno!
Das war ja mal so klar! - Vielleicht habe ich mich in letzter Zeit zu sehr aufgeregt, vielleicht waren das in der letzten Woche auch einfach nicht meine Arbeitszeiten - jedenfalls bin ich am Freitag krank und gestern so richtig "Ich will sterben!"-skrank geworden. Heute schon besser, aber es ist ein ständiges Auf und Ab. Und ich will nichts verschleppen.

Ergo: Vielleicht wird es in einem Vierteljahr was mit dem gelben Gürtel... Abgesehen davon, dass ich schon über einen Monat nicht mehr beim Training war, weil ich dauernd was hatte bzw. auch einfach mal Ruhe brauchte; nur ist das ja nicht Sinn der Sache und auch ohne Prüfung hätte ich den Lehrgang heute einfach gerne mitgemacht...

Was nicht sein soll... naja.

Stattdessen tröste ich mich mit einer Neuentdeckung, in der durchgeknallte Schuluniformen mit Eigenleben die Hauptrolle spielen:

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Freitag, 28. April 2017
#1002# Fahrschule
Ich bin ganz stolz auf mich, denn am Dienstag habe ich es endlich geschafft, bei der Fahrschule wegen praktischer Fahrstunden anzufragen. Ich bin alles andere als scharf aufs Autofahren, um ehrlich zu sein, werde ich immer ängstlicher, je weiter mein Lernen für die Theorieprüfung voranschreitet.
Die Bürodame schien aber irritiert zu sein, dass ich mich noch nicht zur theoretischen Prüfung angemeldet habe. Ist das so unüblich? - Ich habe die Stunden abgesessen, aber ich mache noch zu viele Fehler.

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Samstag, 22. April 2017
#1000# Es spukt! O.o" Oder: WTF?!
Seltsame Dinge passieren hier...

Es ist halb zwölf und Murx und ich perlen uns endlich aus dem Bett. Beim Frühstück fällt mir ein, dass wir heute nicht schon wieder vergessen dürfen, den Müll wegzubringen, denn der läuft langsam über. Murx hat die schlaue Idee, sich einfach zu erheben und den Müll schonmal vor die Wohnungstür zu stellen. Wenn wir beim Rausgehen drüber stolpern, müssen wir ihn schließlich mitnehmen. Logisch, und als Idee genauso simpel wie genial. :)

Wir beenden unser Frühstück und treffen uns im Wohnzimmer, um die Einkaufsliste zu schreiben. Da klopft es plötzlich, dann rumpelt es. Es ist laut genug, um beachtet zu werden, aber zu leise, um beabsichtigt zu sein. Unsere kleine Diva ist viel aktiver und aufgeregter als Opi, also lag es nahe, dass die Katze wieder ihre fünf Minuten hat.

Wir ziehen uns an, schnappen das Leergut und den Trolley, öffnen die Tür und...
Verdammt, wo ist der Müllbeutel?!

Wir realisieren, dass das Klopfen wohl doch uns gegolten hat. Wir spekulieren darüber, dass da wohl ein neuer Mieter eingezogen sein muss, der das nachbarschaftliche Zusammenleben hier noch nicht kennt. Bei uns (Edit: Also, nicht uns im Sinne von Murx und mir, sondern uns im Sinne von: generell vor irgendeiner Tür^^".) steht öfter mal ein Müllbeutel vor der Tür. Am selben Tag sind die aber immer schon weg (anders als die Müllhalden, die sich noch vor einigen Wochen hier aufbauten - seit die Hausverwaltung das mitgekriegt hat, ist das aber endlich passé), deshalb stört es mich nicht.

Murx war neugierig, also schaut er nach, wo unser Müll abgeblieben sein kann. Und nun wird es merkwürdig: der Sack ist nicht woanders im Treppenhaus gelandet, er ist nicht im Hof und in den fast leeren Müllcontainern finden wir ihn auch nicht. An der Straße liegt auch nirgendwo ein verdächtiges Objekt.

Also: Wo ist unser Müll? <<

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Dienstag, 23. Februar 2016
#966# Aktion "Rettet die Dracaena Marginata Tricolor"!
Nichts ist unmöglich: Auf meinem Schreibtisch wurde es pflanzenmäßig zu eng. Ficus und Dracaena sind beide wachstumsmäßig explodiert, also musste eine Pflanze umziehen. Ich entschied: Die Dracaena ist fällig.

Murx hatte mir eine neue Kommode spendiert, die an ihrem Platz gut Morgensonne abbekommt. Dort platzierte ich den Drachenbaum.

Mein Schreibtisch steht direkt am Fenster, außerdem über der Heizung. Das habe ich wohl nicht bedacht, als ich den Drachenbaum weiterpflegte: Ich meinte es zu gut mit dem Wasser und habe das erst gestern gemerkt! - Seit einer Woche verliert die Dracaena-Pflanze auch grüne Blätter und ist extrem ausgedünnt; ich war doch so stolz auf den buschigen, strahlenförmigen Wuchs!

Neujahr hatte ich in meinem Zimmer sauber gemacht und direkt meinen Schreibtisch aufgeräumt. Jetzt habe ich dort wieder genügend Stellfläche und der Drachenbaum ist wieder hierhin umgezogen. Das war also gestern.

Heute dann kam die Erkenntnis: der kleinste der vier Triebe ist nicht zu retten, er hängt, der Stamm beginnt sich von oben zusammenzuziehen und zu schrumpeln. Bei der Radikalmaßnahme gerader Schnitt - natürlich weiter unten an einer noch festen, holzigeren Stelle - fiel mir auf, dass auch am zweitkleinsten Zweig das Drama beginnt. Also auch hier: Schnipp! (Und weil ich es gut meinte, weil vorsichtig, konnte ich ein Drei-Zentimeter-Stück zusätzlich vom abgetrennten Teil schnibbeln, der jetzt im Wasser steht: schlimmstenfalls passiert mit dem nichts und er fault, bestenfalls habe ich in einem Jahr eine neue Pflanze...)

An den anderen beiden Stämmen hängen auch viele Blätter, die fallen beim Antippen aber nicht ab; direkt an der Spitze gibt es Blätter, die noch ganz straff stehen. Die Äste sehen gut aus und sind fest. Ich hoffe, das bleibt so.

Ich lasse die Erde jetzt durchtrocknen. Warme Füße hat der Baum schon und das eine Stückchen, das unten rausguckt, hat auch eine gesunde grüne Farbe.

Jetzt hoffe ich inständig, dass er sich wieder erholt!

30.04.2016: Uuuuuund sie ist verreckt. -.-

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Dienstag, 2. Februar 2016
#964# Skizzenbuch 12 und 13
Gestern hatte ich einen richtigen Flow!
Aber Gott, bin ich schlecht...

Das Skizzenbuch habe ich jetzt aber dazu benutzt, wozu es da ist: zum Üben. Oben ein paar Bälle für die Perspektive und unten einen Kreis als Ausgang für Poison Ivys Kopf (Denn jeder weiß: Die Welt besteht aus geometrischen Formen.).

Perspektive und Skizze Poison Ivy

Ich habe dieses hammergeile Video gefunden und bin einfach nur baff. Eines Tages komme ich vielleicht auch auf das Niveau...

Bis dahin heißt es: Üben.
Also habe ich direkt mal angefangen mit ein paar Linienführungen, der Konstruktion des goldenen Schnitts und einer Farbskizze von Poison Ivy. Und die Hand ist geil geworden! - Die Konstruktion mittels Kreisen und Zylindern funktioniere in diesem Fall ausgezeichnet.

Goldener Schnitt, Linienübungen und Skizze von Poison Ivy

Habt ihr auch Angst, eure Skizzenbücher zu versauen? Ich ja: bei mir muss noch sacken, dass ein Skizzenbuch ein Arbeitsbuch ist, eines zum Üben, Ausprobieren und besser werden (Der verlinkte Blogartikel hat mich dahingehend absolut angeschubst!). Üben und besser werden suggeriert ja schon: Hallo Mrs. Perfect, du bist nicht perfekt und du musst es nicht sein, um Spaß zu haben! Mit dem Spaß und der Übung kommt das gut werden von ganz allein.

In letzter Zeit beschäftigt mich das Thema Zeichnen wirklich wahnsinnig, viel mehr als Malen oder Colorieren. Ich habe in letzter Zeit wieder viel Spaß beim Comics kaufen und lesen gehabt, aber es kann ja nicht Sinn sein, sein Glück ausschließlich im Konsum zu suchen. Soll heißen: Ich beobachte mich vermehrt dabei, wie ich losziehe, nicht weil ich shoppen will, sondern um mich mit dem Shoppen zu beschäftigen. Hallo, Tama??

Jetzt finde ich es so schade, dass ich meine ganzen Bilder seinerzeit entsorgt oder verschenkt habe. Die hätten mich sicher gut motiviert.

Was macht ihr eigentlich bei Selbstzweifeln, bei Tiefs oder einfach zum Wiederreinkommen?? Habt ihr ein Skizzenbuch und wofür benutzt ihr es?

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Mittwoch, 27. Januar 2016
#962# Skizzenbuch 11
Harley Quinn aus dem Suicide Squad-Comic

Jetzt machts aber im Moment wirklich wieder richtig Spaß!

Dieses hier ist wieder abgezeichnet: Es stammt aus dem Suicide Squad Megaband Nr. 1, ISBN 978-3-86201-614-3, und hat zusammen mit dem Handkonstruktionsversuch unten eine gute Stunde in Anspruch genommen.

Ist schon von der Ausgangslage her nicht perfekt - trotzdem gefällt es mir sehr gut, weil der Ausschnitt in sich stimmig ist.
Wenn ich da an den ersten Harley Quinn Band vom neuen DC-Universum denke... die Macher haben des Gags halber die Suche nach einem geeigneten Zeichner eingebaut. Alles ganz unterschiedliche Stile, die mehr oder weniger mein Geschmack sind, aber dennoch alle toll aussehen.

Wie wird das schön, wenn ich meine eigenen Zeichnungen leiden mag!

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#961# Gezeichnet - und sogar Spaß dabei gehabt! Skizzenbuch Nr. 10
Harley Quinn, Design angelehnt an den Film Suicide Squad

Weil ich in letzter Zeit so auf Harley stehe, musste ich Jokers Henchgirl auch einfach mal zeichnen.

Das Bild ist flott und nach meinen besten Fertigkeiten hingeworfen. Die Gesamtdauer betrug eineinhalb Stunden. Ich wollte unbedingt ihre Haare kolorieren.

Sie sind zu lang geworden - mich kümmert es nicht. Auch nicht, dass ich mal wieder viel zu fest mit dem Bleistift aufgedrückt habe... Zum ersten Mal seit langem hatte ich am Zeichnen nämlich wieder richtig Spaß und das kann mir nichtmal die meinen Ansprüchen ungenügende Qualität versauen.

Zeichnen als Hobby soll schließlich Lust statt Frust bescheren - und die hatte ich gestern Abend reichlich! :)

Seitdem ich aus dem Gymnasium raus bin, habe ich fast gar nicht mehr gezeichnet - das ist rund sieben oder acht Jahre her. Ist es da verwunderlich, dass man sich nicht weiterentwickelt? Eben, ist es nicht.
Am besten wäre es natürlich, wenn man täglich etwas kritzeln würde. Ich kriege das aber irgendwie nicht hin. Ich möchte das ändern. Der Mensch ist aber richtig bequem.
Ich mache sehr viele alte Hobbys von mir nicht mehr: Zeichnen und kreativ schreiben. Ich habe wieder angefangen aus Spaß zu lesen und zu handarbeiten. Zeichnen traue ich mich deshalb nicht mehr, weil ich meine Bilder schlecht finde.

Wie gesagt: Wie soll man eigentlich besser werden, wenn man nie übt?
Ich habe inzwischen einige Comics von DC gekauft - ich kann mir da locker schöne Stellen raussuchen, die ich probehalber abzeichnen kann, um zu lernen. In meinem Kopf hängt aber diese Vorstellung fest, dass das geschummelt, unkreativ, geklaut, und und und ist. Nichts wert eben.

Warum ist das eigentlich so? Ohne kopieren und üben kann man sich doch nicht verbessern. Ich bin zusätzlich aus der Übung, ich müsste also erstmal wieder altes Niveau erreichen.

Gleichzeitig ist es frustrierend, viele eigene Ideen zu haben, die sich aber mit meinen derzeitigen Fähigkeiten nicht umsetzen lassen.

Mein letztes Bild vor diesem hier ist vom März 2015 - ich hoffe, es dauert nicht noch einmal so lange, ehe ich mich wieder an den Stift traue. Früher waren zeichnen und schreiben das Wichtigste für mich. Was ist passiert?

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Dienstag, 25. August 2015
#935# Wirtschaft 2.0
Eines von Murxels liebsten Themen ist der Kapitalismus - für mich gibt es zwar schönere Dinge (Was sag' ich, ich stecke ja mitten drin, und oft genug sogar voller Konsumfreude!), über die man sich unterhalten kann, aber es ist und bleibt nunmal eines der interessantesten, vor allem unter dem Gesichtspunkt der Rumspinnerei, was die Zukunft bringt.

Ein ganz neuer Aspekt, auf den erst Murx mich brachte und auf den er durch Charles Stross aufmerksam gemacht wurde, ist die Wirtschaft 2.0: Im Internet spuckt einem die Suchmaschine dazu überwiegend Seiten zur Auswirkung des Web 2.0 auf die Wirtschaft aus, gemeint ist hier aber eine wirkliche Wirtschaft 2.0, also die Wirtschaft, die nach der aktuellen, unserer Wirtschaft 1.0 folgt (Interessant ist die Frage, was dann eigentlich die Wirtschaft 3.0 wäre...).

Kurz gesagt ist die Wirtschaft 2.0 eine Wirtschaft, in der der Überfluss wahrhaftig ist: Robotik und Automatisierung ermöglichen ein arbeitsfreies Leben im Güterüberfluss, jeder Mensch auf dieser Welt wird mit den Dingen versorgt, die er im täglichen (Über-)Leben benötigt, Geld hat seine Bedeutung und Berechtigung verloren.

Eine These, die sich dabei bei unseren Plaudereien herauskristallisierte - und die ja auch im Roman "Herr alle Dinge" stark anklingt - ist die, dass Menschen in der Wirtschaft 2.0, da sie ja keinem Beruf mehr nachgehen müssen, sich ihrer Berufung widmen können.

Vielleicht kommen Burgen wieder in Mode. Möglich, dass die Menschen sich wieder so kleiden wie zur Zeit der Renaissance. Vielleicht entdeckt die Menschheit ihre Vorliebe für handgemachte Unikate, führt gegen die Langeweile Gladiatorenkämpfe ein oder baut Schiffsmodelle aus Zahnstochern, weil es so viel Spaß macht!

Die Idee ist sehr aufregend. Ich habe mich gefragt, was ich täte, würde ich jetzt in der Wirtschaft 2.0 leben...

Ich mag Papier und Schreibwaren. Ich mag Bücher und ich mag Schreiben. Auch Sorgfaltsarbeiten wie Zeichnen und Handarbeiten liegen mir.

Und da kam ich zu dem Schluss, dass ich ganz eindeutig ein Skriptorium betreiben oder zumindest einem beitreten würde.
Ich finde es herrlich zu sehen, wie sich das weiße Blatt vor mir füllt, ich fände es faszinierend, wenn jemand die Seiten verzierte, wenn jemand all die beschriebenen Blätter binden und einschlagen würde, wenn das mit einer schönen Handschrift, vielleicht auch künsterlisch-kalligrafisch getan werden würde und auf diese Weise etliche Meisterwerke, kleine und große, entstünden, die sicher Freude brächten, sowohl den Herstellern als auch den Abnehmern, ganz aus Spaß und Genuss, komplett ohne äußeren Zwang außer höchstens dem, sich auf ein neues Projekt und die Stückanzahl einigen zu müssen...

Am besten an richtigen, abgeschrägten Schreibtischen (Oh, wie habe ich als Kind immer von einem solchen Schreibtisch geträumt! Es gab Klassenkameraden, die welche besaßen, deren Tischplattengefälle einstellbar war, und wie habe ich sie beneidet, weil mir damals das Schreiben so viel leichter fiel...), mit vielen erlesenen Materialien und Werkzeugen.... Hach.^^

Was würdet ihr in der Wirtschaft 2.0 machen?

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Montag, 27. Juli 2015
#927# Da sitze ich...
... schaue aus dem Fenster und während ich tippe, entdecke ich am Himmel einen der strahlendsten Regenbögen, die ich je gesehen habe. Ich werte dies als gutes Zeichen und hoffe auf einen Aufwärtstrend.

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Sonntag, 3. Mai 2015
#908# Tama häkelt VI
Ich bin es einfach nicht mehr gewohnt, was tut mir die linke Hand weh...

Herzkissen, gearbeitet nach der Anleitung von Stephanie Thies ("Häkeln nicht nur im Quadrat") Dies wird ein Geburtstagspräsent. :-) Insgesamt habe ich von diesen Kissen bereits acht Stück angefertigt, zwei in weiß und rot habe ich selbst behalten.

Granny Square "Mai", gearbeitet nach der Anleitung von Stephanie Thies ("Häkeln nicht nur im Quadrat") Und ich habe Granny Squares für mich entdeckt; dieses hier stammt aus "Häkeln nicht nur im Quadrat" von Stefanie Thies. Es ist das Modell "Mai". Ich plane, damit Karten zu gestalten. :-)

Insgesamt sind das eigentlich sehr schnelle Sachen, da ich mehrere Herzen gleichzeitig gehäkelt habe, dauerte das dann aber doch zwei Tage. Beim Granny Square hatte ich die Schwierigkeit, zum einen mit Filetgarn und Nadelstärke 1,5 zu arbeiten, was ich noch nicht gewohnt bin. Zum anderen musste ich das fast fertige Teilchen wieder auftrennen, weil ich mich natürlich direkt beim Fadenring verzählt habe. :/ Das ganze Muster haute nicht mehr hin, aufgefallen ist mir das natürlich erst in der vorletzten Reihe.

Fadenringe rocken! :) Ich werde nie wieder mit Luftmaschenkette häkeln, wenn ich stattdessen auch einen Fadenring benutzen kann.^^

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